Petra Schmidt

Ich bin, ich

Eine Erkenntnis die früh im Leben kam, als Scheidungskind und Aspie oft mit sich selbst beschäftigt.

Wer ist dieses Ich?

Wohin geht das Ich?

Wie funktioniert Ich?

Spirituelle Ideen jenseits Monotheistischer Einengung kamen bereits in meiner Schulzeit künstlerisch zum Ausdruck. Warum bekämpft sich was aus einer Quelle Stammt? Das kann nicht richtig sein, also wie kann dann die Religion dahinter richtig sein.

Ich brauchte Antworten und erforschte diese immer wieder Künstlerisch. Die Abkehr vom Monotheismus, hin zu den Paganen Wegen der Welt, die mich lange Jahre in der Künstlerischen Auseinandersetzung verfolgten.

Aus dem wer bin ich, wohin gehe ich wurde irgendwann ein: Wie kann ich mich erschaffen? Wie kann ich meine Zukunft gestalten?

Zum Spirituelle Bild gesellte sich der Alchemistische, verwob sich und brachte neue Formen hervor.

Irgendwann reichte es mir nicht mehr einfach nur zu malen oder nur zu Formen.

Die Alchemie forderte das Verweben von verschiedenen Aspekten des Seins, doch wie stellt man das in der Kunst dar? Wie setzt man das um?

So kam ich auch die Idee die Malerei mit dem Filzen zu verbinden.

Wie soll das gehen? Aufkleben? Nein dann wäre es ja nicht verwoben.

Ich filze durch die Leinwand hindurch, verbinde, was sich nur schwer verbinden lässt und erschaffe so einen Raum, eine Dimension die ihren eigenen Regeln folgt.

Und immer wieder bleibt ein Thema, das Selbst und seien Schöpfung. Das sich selbst finden und aus sich heraus erschaffen. Was erschaffe ich?

Kunst, Spiritualität, Zukunft, die Welt.

Wer weiß, vielleicht bist auch du, der du das hier liest Produkt von Schöpfung. Vielleicht meiner, vielleicht die eines anderen bist du doch in der Prima Materia angelangt, in der Selbstschöpfung.

Werdegang

Obwohl mien Kunstlehrer der Ansicht war, dass ein Kunststudium etwas für mich wäre, entschied ich mich dagegen, aus Vernunftgründen. Unter andeem wegen der Krebserkrankung meiner Mutter und ihrem Frühen Tod, zu Beginn meines 12 ten Schuljahres.

Ich war zuvor schon auf der Suche, nach meinem Weg im Leben und ich bereue nciht, dass ich Chemikantin gelernt und in diesem Beruf, sowie als Pharmakantin lange gearbeitet habe. Ich habe die Kunst nebenbei gemacht.

Ich habe mich gesucht und gefunden, habe Wege in der Spiritualität ausprobiert und immer mit der Kunst verbunden. 

Arbeitstechnisch war ich aber immer Vernünftig unterwegs, was immer das ist und musste entsprechend viel Ausprobieren und mich immer wieder neu erfinden.

Corona wars

Corona kürzte die Stunden, der Lohn reichte nicht und ich machte mich selbständig. 

Mit der Kunst

Unvernünftig, Endlich

Nun Male und Filze ich wie es mir gefällt, schreibe Gedichte, erschaffe neue Musikstücke… 

Und ich schreibe als Autorin, aber auch als Ghostwriter. Auch das ist eine unendlich schöne Kunst. Meistens, solang man nicht Korrekturlesen muss 🙂

Und so bin ich letzten Endes doch da wo mein Kunstlehrer mich schon vor Jahrzenten sah. 

Als Künstlerin mit vielen Facetten unterwegs in der Welt. Auch ohne Studium 😉

Schmidt